Das Buch ist ab sofort u. a. auch hier erhältlich: Townes Buch bestellen bei Glitterhouse
Am 1. Januar 2018 ist der 21. Todestag von Townes Van Zandt. In „Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes“ erweist sich Autor Martin Wimmer als einer der führenden Experten in Deutschland für texanische Songwriter von der „Heartworn Highways“ Szene der 70er um Townes, Guy Clark, Jerry Jeff Walker bis zu Steve Earle, Hayes Carll, Sunny Sweeney heute. Wer Americana schätzt, der taucht hier in ein Paradies aus Querverweisen auf einschlägige Filme, Biografien und Songs ein. Eingewoben sind längere Essays etwa über Luckenbach, das Kerrville Folk Festival oder Johnny Mercer.

Für den Neueinsteiger ist das Buch eine gut geschriebene Einführung. Den Insider wird besonders faszinieren, wie Wimmer die Wurzeln der US-Songwriter bei Goethe oder dem Autor der deutschen Nationalhymne, Hoffmann von Fallersleben, aufdeckt und auf einer akribischen Spurensuche die Wirkungsgeschichte von Blues, Folk, Country und Americana nachzeichnet.

Wimmer arbeitet seit über 20 Jahren eng mit Songwritern und Americana-Bands zusammen, viele gemeinsame Auftritte u. a. mit Markus Rill. Er beschäftigt sich in seiner Arbeit als DJ und Autor ähnlich wie Thomas Meinecke mit allen Arten von Americana: Bluegrass, Newgrass, Outlaw, Cosmic, Progressive, Cowjazz, Desert, Southern, Hillbilly, Cajun, Zydeco, Gospel, Insurgent, Twang, Blues, Western Swing, Slack Key, Oomptha, Texmex, Honky Tonk, Singer-Songwriter, Red Dirt, Bakersfield Sound, Speedfolk, New Weird, Psych Folk, Freak Folk, Lo Fi, Jam Bands, Westcoast, Cowpunk, New Sincerity. Ein Buch für alle Vinyl-Sammler, die sonst den Glitterhouse Katalog und die No Depression, Franz Dobler, Wolfgang Welt oder Kinky Friedman lesen.

Seine Website: http://www.townes.org. Seine Email: townes@web.de. Der Mann meint es ernst – und die ersten Stimmen zu seinem Debut geben ihm Recht: „Ein orkanartiges Buch.“ (Der Freitag) „Abenteuerliche Rezensionsreisen zu Songs, Filmen und Büchern, und vor allem ein Plädoyer für ein wildes, freies Leben voller Liebe. Ein mindestens göttliches Buch.“ (FNP) „Ein sprachliches Abenteuer durch zwei Welten, ein Buch wie ein sprudelnder Quell, das auf fast jeder Seite zum Weiterstöbern einlädt.“ (Karl Marx Buchhandlung Berlin) „Eine Art Supra-Scharlatanerie zwischen Südstaatenmystik und Schwabinger Bohème-Verkettung. Songtexte, musikalische Affären, Townes van Zandt und Thomas Meinecke.“ (Literaturhaus Frankfurt) „Drei Tipps, sagt Martin Wimmer, habe er parat, um würdig zu altern: ‚Viel trinken, viel Liebe, viel Kunst.‘ Gipfel der Kunst sind für ihn texanische Songwriter.“ (FAZ)

Von Townes selbst gibt es eine Menge zu kaufen. Wer sich nicht entscheiden kann – hier ist eine kommentierte Diskografie: https://townes.org/townes-hilmar/