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Trauriger als Townes

Martin Wimmer: Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes (weissbooks Verlag, 2016, 22 €) // "Ein orkanartiges Buch" (faustkultur) – "Witzig und unterhaltsam" (Mühldorfer Anzeiger) – "Wildwüchsig und anarchisch. Ein mindestens göttliches Buch" (FNP) – "Einer der führenden Experten in Deutschland für texanische Songwriter" (Glitterhouse Mailorder) – "Mastermind in Sachen Kultur. Vor allem der Liebe, der Rockmusik und dem Trunke ergeben" (Frankfurter Rundschau) – "Sicher einer der profundesten Kenner der texanischen Countrymusik" (country.de) – "Mischung aus Rezensionen, Autobiographie und Fiktion" (FAZ) – "Supra-Scharlatanerie zwischen Südstaatenmystik und Schwabinger Bohème-Verkettung" (Literaturhaus Frankfurt) – "Verwirrbuch, das nie langweilig wird" (MUH) – "Lesenswert für alle, die sich an zahlreichen kulturgeschichtlichen Anspielungen ergötzen können" (journal frankfurt) – "Tagebuchartiges Insider-Roadmovie" (bookster) – "Kaufen, und vor allem: Lesen! Wer wissen möchte, was die Welt im Innersten zusammenhält – Sprache, Musik, Kultur, und wilde, freie Liebe – findet hier gewiss sein Saatkorn“ (storycodex) – "Die bayrische Anarchiegeschichte der Literatur ist um einen Titel reicher. Eine liebevolle Hommage an die oberbayrische Heimat" (Inn-Sider) – "Poesie, Plädoyer, Politik und Promenade. In einer Eleganz, die staunen lässt" (zwo43) – "Humorist, der Themen mit seiner leichtfüßigen Schreibe umkreist" (Folker) – "Bei seinen Lesungen wird das Publikum stets bestens unterhalten" (Steuben Schurz Gesellschaft) – "Der Kopf raucht, die Füsse tanzen und das Herz sehnt sich zu einem fernen Liebsten. Das schafft nicht jeder Erzähler heute. Empfehlung!" (Weltexpresso)

Stimmen zum Buch – aktuell

Plädoyer für ein wildes, freies Leben

in: Weltexpresso.de, 02.11.2016

„Wir haben das Buch erst zur Hälfte durch, aber der Kopf raucht, die Füsse tanzen und das Herz sehnt sich zu einem fernen Liebsten. Das schafft nicht jeder Erzähler heute. Empfehlung!“

Geschichten eines Sprachspielers

in: Mühldorfer Anzeiger, 05.11.2016

„So beweglich, so sprunghaft wie seine Lebensgeschichte ist Wimmers Erzählweise im Buch. Mit ihren Ich-Botschaften, der Selbstdarstellung, den unzähligen Verknüpfungen und assoziativen Verbindungen, dem scheinbar unbegrenzten Wissens- und Erfahrungsschatz nimmt er die Struktur des Internets auf, von Facebook, Twitter, Google und Wikipedia. Er schafft Netzwerke, verbindet Gedanken und Fundstücke, die er über Jahre gesammelt hat. ‚Ich bin der neue Hilmar‘ ist witzig und unterhaltsam. Wer kein Interesse am beherrschenden Thema Musik hat, findet Literatur; wem die wurscht ist, kann sich lokalen Erinnerungen, den Medien, der Gesellschaft oder dem Alkohol zuwenden. Das Buch ist anregend, es plädiert wie sein Autor für ‚Kunst, Liebe, Schönheit und Heimat‘.“

Abschaffer der alten Säcke

in: Frankfurter Rundschau, 05.11.2016

„Kaum bekannt ist, jedenfalls in Frankfurt, dass Wimmer in Wahrheit ein Rebell ist, ein Outlaw, ein Tramp, ein lachender Vagabund. DJ Borderlord ist ein exzellenter Kenner der Rock-, Blues- und Countrymusik. Sein Buch ist ein Parforceritt durch die Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Und natürlich geht es um die Liebe, auch enttäuschte und vergebliche. Da steht der Liebhaber verbittert im Flur, ‚zwei Finger noch nass von dir‘.“


Zwischen Trauer und Hoffnung – Meine Lektüre nach der US-Wahl

in: zwo43.wordpress.com, 21.11.2016

 „Die US-Wahlen bewegen die Diskussion. So vieles ist schon analysiert und geschrieben worden. Was noch ergänzen, zumal aus kulturpolitischer Sicht? Da landet im Briefkasten ein Buch… Und der Autor? Wer ist dieser Mann, der von sich ironisch behauptet, der Nachfolger von Hilmar Hoffmann zu sein, dem Säulenheiligen der bundesrepublikanischen Kulturpolitik in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts? Townes van Zandt war manisch-depressiv und Hilmar Hoffmanns Anspruch einer „Kultur für alle“ wird bis heute kontrovers diskutiert. Sich zwischen diesen beiden behaupten zu wollen, ist ein mutiger Anspruch. Martin Wimmer hat es gewagt und gewonnen. Wimmer ist ein Kulturmensch par excellence, der in diesem Buch seinen Alltag, seine Visionen, Dichtung und Wahrheit in eins bringt. Da ist kein festgelegtes Genre. Das Buch ist Poesie, Plädoyer, Politik und Promenade. Poesie, weil es spielerisch mit der Sprache variiert; Plädoyer und Politik, weil es dem Anspruch verpflichtet ist, Kultur lebendig werden zu lassen und Promenade, weil der Autor mit Schmuck nicht geizt, wenn er sich zwischen Mühldorf, Galveston und Frankfurt bewegt, in einer Eleganz, die staunen lässt. Da schreibt jemand von sich und nicht über sich. Das Ergebnis ist weder narzisstisch noch egozentrisch, sondern lädt ein, es ihm gleich zu tun und sich in die Kunst hineinzubegeben, zu schreiben, zu singen, zu spielen und vor allem, zu lieben: die Menschen, das Leben, das Schöne – und manchmal auch die Verzweiflung. Das Buch ist intellektuell vergnüglich zu lesen und bietet jede Menge Erkenntnisse. Vor allem aber geht es darum zu erleben, wie Wimmer an anderer Stelle und mit anderem Bezug schreibt, wie in einem literarischen Verfahren aus den drei biographischen Formungskräften Politik, Musik und Liebe in einer Mischung aus erinnerter Halbwahrheit, freier Erfindung und assoziativer Recherche ein kommunikativer Akt entsteht.“

Interview im hr 2 Kulturfrühstück

Ein fast halbstündiges Interview im hr2 Kulturfrühstück zum Buch „Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes“ (von Martin Wimmer, weissbooks, 2016) wurde am 20. November 2016 gesendet und ist als Podcast weiter online anhörbar: 
http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=55299&key=standard_podcasting_hr2_kulturgespraech&mediakey=podcast/hr2_kulturgespraech/hr2_kulturgespraech_20161120_72021433&type=a


Der Hessische Rundfunk schreibt:

Zu Gast beim Hr Kulturgespräch: Martin Wimmer, Büroleiter des Frankurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann

Er ist gebürtiger Bayer, arbeitete bei Siemens und ist der Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann: Martin Wimmer. Als kürzlich ein Buch von ihm erschien, ließ schon der Titel aufhorchen:“Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes“. Denn bei dem Namen „Hilmar“ denkt man in Frankfurt und darüber hinaus doch sofort an den legendären Frankfurter Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann. Was es mit dem Buch, seiner Nähe zu Hoffmann, seinen politischen und literarischen Ambitionen auf sich hat: darüber spricht Martin Wimmer im hr2-Kulturfrühstück. 

Martin Wimmers Buchempfehlungen: 

Eliot Weinberger: „Das Wesentliche“, Berenberg Verlag 2008 

Tamara Saviano: „Without Getting Killed or Caught: The Life and Music of Guy Clark“, Verlag: John und Robin Dickson Series 2016 (Englisch) 

Quelle: © hr2 Das aktuelle Kulturgespräch, 20.11.2016

Trump trotzen!

Woody Guthrie, Mary Gauthier, Steve Earle, Tom Morello, Noam Chomsky… Sie alle trotzen Trump! „Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes“ ist ein topaktuelles, im Herbst 2016 beim renommierten weissbooks Verlag erschienenes Buch über die Musik und Politik des anderen, linken Amerika. Ein must-read für alle, die „ihr“ Amerika nicht aufgeben und Lehren für Deutschland ziehen wollen.

Jetzt hier bestellen: Das Buch kaufen (auch als eBook erhältlich)

Cover Rückseite

 

 

 

Aus Ankündigungen von Lesungen

„Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes“

in: Programm Karl-Marx-Buchhandlung Berlin, August 2016

„Eine politische Autobiographie, die Poetikvorlesung eines leidenschaftlichen Sprachspielers, abenteuerliche Rezensionen zu Songs, Filmen und Büchern, das Plädoyer für ein wildes, freies Leben voller Liebe. Zwischen dem amerikanischen Texas und dem heimatlichen Oberbayern, zwischen US-Songs von Woody Guthrie und den literarischen Wurzeln von Goethe und Hoffmann von Fallersleben, bewegt sich MARTIN WIMMER in seinem akrobatischen Text, der in deutsch-amerikanische Verflechtungen führt, das freie Leben preist und immer auf der Suche nach Liebe ist. Dabei begegnet er Songwritern, Filmemachern und Poeten genauso wie Münchner Szenelokalen, bayrischem Liedergut und dem Wilden Westen innerhalb der deutschen Kultur. Ein sprachliches Abenteuer durch zwei Welten, ein Buch wie ein sprudelnder Quell, das auf fast jeder Seite zum Weiterstöbern einlädt.“

 

„Lob der Störung oder Das ganze schöne Durcheinander“

in: Programmheft Literaturhaus Frankfurt August 2016

„Martin Wimmer kam in Mühldorf am Inn zur Welt. A bayrischer Bua. Dann Studium, vorübergehend auch Literaturinstitut Leipzig, dann Top-Management für diese und für jene. Dann Wahlkampfberater, folgend Büroleiter des Frankfurter OB Peter Feldmann, Wahlschreck der CDU, engagiert in der linken Denkfabrik Institut solidarische Moderne. Seit Jahren soll er unterwegs sein als Songwriter, als DJ, sogar als Kabarettist. Hier im Literaturhaus als Autor. Der weissbooks Verlag bringt sein Debüt. Und das entzieht sich der Einordnung. Der Titel, ein Hybrid. Das Ganze, eine Art Supra-Scharlatanerie zwischen Südstaatenmystik und Schwabinger Bohème-Verkettung. Songtexte, musikalische Affären, Townes van Zandt und Thomas Meinecke. Ein Atlas, ein Vademecum, ein Wimmelbild der Einfälle und ein Puzzle der Anspielungen, ein nervöses Taktell. Namedropping als Textbaustein. Es kommen nicht darin vor Tapire, Raufasertapete und das Wort Gelenkkapsel. Ein Buch wie ein modernes Antiquariat, wann immer man es betritt, man kommt schwer wieder raus.“

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Cover Rückseite

„Texas!“

in: Programm Americana im Pädagog, August 2016

„Die besten Songs, die überraschendsten Stories – von und mit Songwriter Markus Rill und Schriftsteller Martin Wimmer. Sie verbindet eine Leidenschaft für gut erzählte Geschichten: Singer-Songwriter Markus Rill und Autor Martin Wimmer unterhalten mit einem anspielungsreichen Programm, das herausragende Songs und faktenreiche Erzählungen verbindet. Bei ihrem Auftritt bei „Americana im Pädagog“ nehmen die beiden ihr Publikum mit auf die Reise in ein faszinierendes Texas jenseits aller Klischees, auf der wir von Natascha Kampusch bis Wim Wenders und von Heinrich VIII bis Willie Nelson vielen überraschenden Gästen begegnen. Markus Rill ist ein international erfolgreicher Americana-Künstler, dessen mitreißende Songs vielfach ausgezeichnet wurden. Er lebte und spielte lange in Austin, Texas. Auf seinen mittlerweile 10 Alben findet sich auch ein Lied über Townes van Zandt, einen der titelgebenden Helden aus Wimmers vielbesprochenem neuen Buch „Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes“.

 

„Texas – aber nicht nur Texas“

zu Lesung und Konzert am 3.2.2017 im Haus der Kultur, Waldkraiburg

„Martin Wimmer und Songwriter Mr Jones. Seit Jahren sind die beiden befreundet. Kennengelernt haben sie sich durch ihre gemeinsame Leidenschaft für Texas. Gut erzählte Geschichten waren es, die es Autor Martin Wimmer bei den Texanern schon immer angetan hatten und das gleiche trifft auf Mr Jones zu, bei dem die Singer/Songwriter dazu eben auch noch eine Gitarre in Händen halten. Mr Jones, der wohl authentischste Texaner diesseits des Mississippi, ist mit seiner Musik bereits durch halb Europa und natürlich die USA selbst getourt. Aufnahmen in einem Tonstudio in Houston, TX und zahlreiche Live-Radio-Shows in Texas haben ihn auch dort bekannt gemacht. Er tritt in Waldkraiburg in bewährter Triobesetzung mit Karin Bichlmeier und Robert Hasleder auf. Mit Townes Van Zandt, dem titelgebenden Helden aus Wimmers vielbesprochenem neuen Buch „Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes“ war er befreundet. Die Einnahmen des Abends kommen dem Verein „Kobold Freddy hilft e.V.“ zu Gute, der junge schuldlos in Not geratene Menschen in der Region unterstützt. Spenden werden auch über den Eintrittspreis hinaus gerne entgegengenommen.“

Stimmen zum Buch August bis Oktober 2016

„Lieber größenwahnsinnig als kleingeistig“

in: derFreitag.de (wortgleich auf faustkultur.de),12.08.2016, von Jamal Tuschick

„Zwischen Programm und zerfaserndem Ich – Martin Wimmer, Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann, hat ein orkanartiges Buch geschrieben. ‚Ich bin der Hilmar‘ erklärt, ‘wie blaues Blut und blaue Noten‘ so wie Cajun und Zydeco zusammenhängen und bei wem Woody Guthrie abgeschrieben hat. Man müsste dem sich selbst abspulenden Text hinterher googlen, um erfundene Bezüge von Aficionado-Trouvaillen zu trennen. Die Plattensammlung des Erzählers könnte als Hauptstützpunkt einer schnellen Eingreiftruppe der mémoire involontaire dienen. Die Sammlungen der anderen bieten sich dem Erzähler als Beispiele für Steigerungsmöglichkeiten in Sphären der Verstiegenheit an; genug ist nicht genug; oder so: ‚You can write all day and never leave Texas.‘ Auf Seite 175 gesteht er: ‚Charaktere, Handlung, Dramaturgie, Spannungsbogen, Happy End, Auflösung, ich langweile mich zu Tode.‘ Auch ist er viel lieber größenwahnsinnig als kleingeistig, dieser Wimmer, den man selbstverständlich nicht mit seinem erzählenden Ich verwechseln darf.“

„Interview mit Martin Wimmer Der Nicht-Kulturdezernent spricht“

in: FNP, 12.08.2016

„Martin Wimmer, Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters, hat ein literarisches Werk veröffentlicht Unter dem Titel ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘ erzählt er in einem wilden Buch von schrägen Künstlern und texanischer Musik. Martin Wimmer ist Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters, geboren 1968 in Mühldorf am Inn. Genau wie der Ich-Erzähler seines neuen Buches ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘, das jetzt im Frankfurter Weissbooks-Verlag erschienen ist. Das Buch nennt sich im Untertitel, und das müssen wir hier ganz zitieren: ‚Eine Kulturgeschichte der deutsch-texanischen Beziehungen, eine politische Autobiografie, die Poetikvorlesung eines leidenschaftlichen Sprachspielers, abenteuerliche Rezensionsreisen zu Songs, Filmen und Büchern, und vor allem ein Plädoyer für ein wildes, freies Leben voller Liebe‘. Das Buch ist genauso wildwüchsig und anarchisch wie der Untertitel: eine Suada an Assoziationen über Texas, Musik und all die anderen Dinge. Es hält sich weder an eine Chronologie, noch erzählt es eine abgeschlossene Geschichte. Am 3. November stellt Wimmer sein Werk im Frankfurter Literaturhaus vor.“

 

„Wenn Büroleiter träumen. Martin Wimmers Gedanken zu Kultur und Politik“

in: FAZ, 15.08.2016

„Drei Tipps, sagt Martin Wimmer, habe er parat, um würdig zu altern: ‚Viel trinken, viel Liebe, viel Kunst.‘ Gipfel der Kunst sind für den Büroleiter von Oberbürgermeister Peter Feldmann texanische Songwriter. ‚Wer das nicht so sieht, hat noch nicht genügend Townes Van Zandt gehört‘, sagt Wimmer. Van Zandt und vielen anderen hat er ein Buch gewidmet, das ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘ heißt und dieser Tage bei Weissbooks erscheint.“

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„Büroleiter von OB Feldmann feiert: Martin Wimmers große Geburtstagsgaudi im kleinen Theater“

in: FNP, 16.08.2016

„Martin Wimmer. Das ist kein Geringerer als der Büroleiter des Oberbürgermeisters, ein schreibender Bayer mit mehr als einem Faible für den amerikanischen Bundesstaat Texas und der Musik der Singer-Songwriter dieser Gegend. Wimmer schreibt in seinem jüngst erschienenen Buch ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘, dass er bereits 33 Länder bereist hätte. Bali wird das 34. – und sicher ein unvergesslicher Trip.“

OB-Büroleiter: Bayer schreibt Buch über Sachsenhausen

in: Sachsenhäuser Wochenblatt 31/2016 

„Ein bayrischer Autor, der seit 2012 in Sachsenhausen wohnt, veröffentlicht sein neues Buch beim Frankfurter Weissbooks Verlag: „Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes“. Martin Wimmer wurde 1968 in Mühldorf am Inn geboren und arbeitet derzeit als Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters. Er ist seit vielen Jahren unterwegs als Songwriter, DJ, Kabarettist und Autor, engagiert sich in der Denkfabrik Institut Solidarische Moderne und der Kulturpolitischen Gesellschaft. In seinem sehr persönlichen Buch erwähnt er auch den Markt im Hof und berichtet über Lesungen an der Trinkhalle in der Holbeinstraße und in der Ausstellungshalle 1A in der Schulstraße. In einer amüsanten Episode schildert er auch ein legendäres geschichtliches Ereignis, das seinen Heimatort mit Sachsenhausen verbindet.“

„Scharlatanerien aus dem Rathaus“

in: bookster-frankfurt.de, 12.08.2016

„Nun also ein neues Buch! Wimmer geht damit sogar auf eine kleine Lesereise, die ihn nach München, Wien, Berlin, Darmstadt und am 3. November ins Literaturhaus nach Frankfurt führt. Der Weissbooks Verlag legt es allen Fans von Thomas Meinecke, Franz Dobler, Eliot Weinberger und David Foster Wallace ans Herz, die sich mit gut erzählten Abenteuern amüsieren wollen. Inhaltlich verbindet es alles, was Wimmer zwischen dem Sehnsuchtsort Texas und dem heimatlichen Oberbayern beschäftigt: Auf den ersten Blick ein tagebuchartiges Insider-Roadmovie, in dem zwischen vielen recherchierten Fakten und wasserfallartigem Namedropping mit allerlei Wortspielen und Anspielungen durch den Themendschungel schwadroniert wird. Den roten Faden bilden zitierte Songtexte. Für Wimmer ist sein Buch kein Roman, sondern ‚ein Hybrid aus den vielen Leben, die ich führe.‘ Auf den zweiten Blick finden sich im Buch aber auch einige doppelte Böden mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Als Rahmen dieser Scharlatanerie dient das Phänomen der Ich-Konstruktionen in den Social Media: Ich bin, was ich poste, teile, like und kommentiere – meine Bücher, meine Filme, meine Musik, meine Stars. Der Erzähler, der laut Wimmer nicht identisch mit ihm selbst sei, versucht herauszufinden, wer er ist und verliert sich dabei in den Weiten des Internets zwischen Google-Suchergebnissen, Wikipedia-Einträgen, Schriftsteller-Blogs, Facebook-Profilen, YouTube-Channels, Twitter-Accounts, Newsgroupdiskussionen und Tripadvisor-Tipps – immer geleitet durch seine ganz persönliche Filter Bubble. Wimmers zentrales Interesse besteht in der Frage, wie Ichs konstruiert werden. Ob der Leser dabei erfährt, wer Martin Wimmer ist? Vielleicht so: Ein Ich, das sich treu bleibt, indem es sich immer wieder neu erfindet.“

Wimmers Buch ist ein Füllhorn an Fundstücken zur Countrymusik und den Texas-Singer-Songwritern

in: country.de, 28.08.2016

„Wimmer ist sicher einer der profundesten Kenner der texanischen Countrymusik hierzulande. Der Leser erfährt nicht nur über den traurigen Townes etwas, sondern auch einiges über Guy Clark, Willie Nelson, Robert Dobson, Jimmy LaFave, Steve Earle, Kinky Friedman und viele andere texanische Singer-Songwriter mehr. Auch über den bedeutendsten texanischen Singer-Songwriter aus Deutschland, Markus Rill. Und wir lernen so viel Gescheites und wissenswertes über die deutsch-texanischen Beziehungen und über den „Lone Star State“ überhaupt. Wimmer macht mit seinen amüsanten Betrachtungen nicht an den texanischen Staatsgrenzen halt. Die großen Säulenheiligen der US-Folk- und Countrymusik Hank Williams, Woody Guthrie und Bob Dylan finden natürlich ihre angemessene Erwähnung. Und so liest der Kritiker dieses Buch in einem Ruck und fühlt sich gut unterhalten, freut sich über das, was er noch entdecken kann an interessanten musikalischen Querverbindungen, und sympathisiert mit der Haltung des Autors/Erzählers zur Musik, zur Kultur und zur Gesellschaft. Und das ist schon ganz schön viel, was einem ein Buch heutzutage geben kann. Muss man es gelesen haben? Kinky würde sagen: ‚Why the hell not?‘“

Trauriger geht nimmer. Aber die Liebe, die geht immer. Eine Rezension.

in: storycodex.com, 24.08.2016

„Wenn das Buch irgendwas ist, dann ein Beziehungsbuch. Da geht es um: Die Beziehung des Texaners an sich zum Deutschen, vor allem zum deutschen Outlaw, dem Bayern. Die Beziehung zwischen Country-Musik und den Folkloren oder Kunstbewegungen im Rest of World. Die Beziehung der Songtexte eines Townes van Zandt, eines Jerry Jeff Walker, eines Steve Earle, eines Woody Guthrie, eines Bob Dylan zu denen eines Wolfgang Ambros, eines Markus Rill, eines Ostbahn Kurti, eines Helge Schneider, sogar eines Roberto Blanko, einer Mary Roos. Die Beziehung dieser Texte und Singer und Songwriter zu und in Filmen, zu und in Büchern, zum und im Leben, und überhaupt: Ist das Leben nicht ein einziger Text? Die Beziehung zwischen politischen Richtungen und Programmen, quasi Ortsbestimmung und Wegbeschreibung, und ist nicht überhaupt alles nichts ohne Kultur? Mal auf, stets aber zwischen den Zeilen, geht es jedoch vor allem um die Beziehungen des Autoerzählers. Die Beziehung des Bayern Martin zu Texas, den USA, und vielen anderen geheimnisvollen Orten dieses Planeten, wie Mühldorf, Ampfing, Madrid, Frankfurt, und natürlich Schwabing. Die Beziehung des Texters und Songwriters Willi Ehms (ohne Singer, weil weniger Performer als Reformer) zu all dem und den oben Erwähnten. Die Beziehung des oft gescheiterten und doch mittlerweile angekommenen Womanizers zu einer schier unzählbaren Menge an willigen, an enzyklopädischen Lippen hängenden Frauen. Zusammenfassend und in diesem Sinne: Kaufen und vor allem: Lesen! Denn jeder Mensch, der wissen möchte, was die Welt im Innersten zusammenhält – nämlich Sprache, Musik, Kultur, und wilde, freie Liebe – findet hier gewiss sein Saatkorn.“

Texas ist nicht Bayern

in: Inn-Sider, 31.08.2016

„Was verbindet Bayern mit Texas? Das beantwortet der 1968 in Mühldorf am Inn geborene Martin Wimmer in seinem Buch ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘. Darin begegnet er Liedermachern und Kabarettisten und beschäftigt sich mit bayrischen Mythen wie dem Chopper oder dem Wilden Westen innerhalb der deutschen Kultur. Wimmer erzählt vom Schlauchbootfahren über den Inn, Ölbohrungen an der Salzach, Auflegen im Münchner Backstage und vielem mehr. Ein Cowboy mit Schrotflinte posiert im Rattlesnake Saloon, die Tochter von Johnny Cash nimmt Platten in Schwabing auf und dann reiten Zorro, Gringo und Zapata noch einmal durch das Siegestor. Die bayrische Anarchiegeschichte der Literatur ist um einen Titel reicher. Eine liebevolle Hommage an die oberbayrische Heimat.“

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Wahlkampf in Wacken

in: Frankfurter Rundschau, 01.09.2016

„Martin Wimmer, der ja ausweislich seiner kürzlich erschienenen Autobiografie (‚Ich bin der neue Hilmar…‘) vor allem der Liebe, der Rockmusik und dem Trunke ergeben ist…“

Stimmen zum Buch April bis Juli 2016

„Ich bin der neue Hilmar“

in: Frankfurter Rundschau, 21.04.2016

„Er ist die große tragische Figur der US-amerikanischen Singer-Songwriter-Szene: Townes Van Zandt, am 1. Januar 1997 in Smyrna, Tennessee, gestorben. ‚Ich denke nicht, dass alle meine Lieder so traurig sind. Es gibt ein paar, die nicht traurig sind – die sind nur hoffnungslos‘, hat der manisch-depressive Musiker einmal gesagt. Doch ausgerechnet in Frankfurt am Main tritt jetzt ein Mann auf den Plan, der dieses Schicksal noch übertreffen möchte: Er heißt Martin Wimmer und geht einem Beruf nach, der auf den ersten Blick so hoffnungslos nicht scheint – Büroleiter des Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD). ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘, heißt das Buch des Politikmanagers, das im August im Frankfurter Weissbooks-Verlag erscheinen wird.“

 

„Ich bin der neue Hilmar“

in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.04.2016

„Sein Buch ist eine Mischung aus Rezensionen, Autobiographie und Fiktion. Der eindeutige Bezug auf Hilmar Hoffmann, Frankfurts mittlerweile legendären Kulturdezernenten von 1970 bis 1990, wird niemandem verborgen bleiben.“

 

„Der neue Hilmar? Der neue Townes? Oder nichts von beidem?“

in: Journal Frankfurt, 21.4.2016

„Martin Wimmer ist gewiss alles, nur nicht traurig. Demnach ist er auch nicht Hilmar, oder? Worum es geht? Wir reden hier gerade über das literarische Debüt von Martin Wimmer. Im August soll das Buch ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘ im Verlag Weissbooks erscheinen. Geschrieben hat es Martin Wimmer. Darin liegen nun mindestens mehrere doppelte Böden und Ironien und das setzt sich im Inhalt, wie die Leseprobe nahelegt, in potenzierter Form fort.“

 

„Sein Anfang ist das Wort“

in: Frankfurter Neue Presse , 17.5.2016

„Das Schreiben, das steckt in ihm drin. ‚Das ist auch einfach. Was schwer ist, das ist die Kunst des Gliederns, Bündelns und des Streichens.‘ Durch seine Adern fließt Kultur. Keine Ausstellungseröffnung ohne Wimmer. Keine Premiere ohne Martin. ‚Meine Freizeit ist durch mein kulturpolitisches Engagement geprägt‘, sagt Wimmer. Kein Wunder, dass er als einer der ersten als Nachfolger von – noch – Kulturdezernent Felix Semmelroth gehandelt wurde. Auch der Titel des Buches tat ein Übriges. Das brachte er heraus, ‚weil es an der Zeit war, die Wirkmächtigkeit von Texas in einem Buch zu bannen‘. Die kulturpolitische Forderung in ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘ lautet: ‚Jeder hat sein eigenes Texas und jeder sollte die Chance bekommen, ein Buch über sein Texas zu schreiben.‘ Nun, sein inneres Texas hat er beschrieben. Und es gibt noch einen Widerspruch bei Martin Wimmer, dem es nicht um Wahrheit oder die Geschichte geht, sondern um Sprachmalerei und Wortspiele: ‚Mein Ausgangspunkt ist das Wort‘, wie in der Bibel. Was uns erwartet, ist also ein mindestens göttliches Buch im August.“

 

Anspielungen

in: Journal Frankfurt , 13/2016

„Sein neuestes Werk: ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes.‘ Lesenswert für alle, die sich an zahlreichen kulturgeschichtlichen Anspielungen ergötzen können.“

unter dem Bild mehr…Cover innen hinten

Kultur in Frankfurt Spannung vor Amtsantritt

in: Frankfurter Rundschau, 4.6.2016

„Der Verfasser Martin Wimmer gilt als Mastermind in Sachen Kultur. Eine Zeitlang war er im Gespräch für den Posten des Kulturdezernenten. Das hatte auch mit dem Titel seines Buchs zu tun, das im August erscheint, ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘.“

 

Kulturpolitik in Frankfurt am Main: Neue Akzente“

in: Tagesspiegel, 19.6.2016, 

„Im Herbst erscheint im Verlag weissbooks Wimmers Buch mit dem programmatischen Titel: ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘. So schließt sich ein Kreis. Dass eine eigentlich vertrauliche Mail Martin Wimmers, in dem dieser das Jahrzehnt der ’neoliberalen und diskursverhindernden Auswüchse‘ in Frankfurt für beendet erklärte, Anfang Juni ganz zufällig an die Öffentlichkeit kam, ist schlechter Stil.“

 

Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an weiss@weissbooks.com

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